Wobberrute ? Was ist das?

Geschrieben von Gregor in Information am 10.05.2014 14:04

Eine Wobblerrute sollte optimaler Weise zwischen 1,80m und 2,00m lang sein, ein hartes Rückgrat haben und muss dem Druck den der Wobbler unter Wasser erzeugt und dem Gewicht des Wobblers entsprechend angepasst sein. Die Rute sollte im Vergleich zu einer Rute zum Gummifischangeln eher Kopflastig ausgelegt sein, weil dies die Führung enorm erleichtert. Empfehlenswert bei einer Wobblerrute ist ein kurzes Griffstück, da dieses das Twitchen aus dem Handgelenk enorm erleichtert:

Crankbaits werden meist monoton, mit kurzen Spinstops, eingekurbelt. Daher empfehlen wir für Crankbaits eine Rute mit einer recht weichen Spitze, da die starken Vibrationen und der aggressive Lauf der Crankbaits auf Dauer Schmerzen im Handgelenk verursachen können. Außerdem können die Cranks ihren Lauf bei einer Rute mit weicher Spitze besser entfalten.

Minnows können wie Crankbaits auch monoton eingekurbelt werden allerdings schöpft man so nicht ihr volles Potential und ihre Fängigkeit aus. Bei dieser Ködergruppe ist eine sehr variantenreiche Führung nötig. Durch das Twitchen, also kurze Schläge in die lockere Schnur, bricht der Köder unter Wasser unkontrolliert aus und imitiert so optimal einen verletzten oder flüchtenden Kleinfisch. Daher ist es empfehlenswert eine Rute mit einer härteren Spitzenaktion zu fischen, weil dadurch der Köder besser animiert werden kann.

Kurze Spinstops verleiten den Raubfisch oft zum Anbiss, da er der vermeintlichen Beute oft über eine längere Strecke folgt und durch das stoppen des Köders eine Gelegenheit sieht zuzupacken.

Dies gilt im übrigen auch für Oberflächenköder wie z.B. Stickbaits oder Popper.

Für die Wobbler – Angelei sollte man eine geflochtene Schnur benutzen, damit der Kontakt zum Köder direkter ist. Auch die Animation des Köders wird dadurch enorm erleichtert.

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