//

Top-Angelgewässer - Wo angeln? Wo fängt man auch?

Hier wollen wir ein paar gute Gewässer in unserer Region vorstellen. Da dies jedoch besonders aufwendig ist, bitten wir dich um noch etwas Geduld.

Wir werden so schnell wie möglich die schönsten Angelstellen auf dieser Seite veröffentlichen und ergänzen. Bis dahin, kannst du unser Anglerforum nutzen um dich mit anderen Anglern über Topgewässer auszutauschen.

 

Angeln am Rhein:

Viele der bekannten Hitparaden beinhalten stets Fänge aus dem Rhein. Der Fluss beherbergt durchaus äußerst kapitale Fische und hält dem Angler viele Plätze bereit.

Der Rhein ist ein Fluss des ständigen Wandels, so muss auch der Angler immer wieder bereit sein auf die neuen Herausforderungen zu reagieren und das beste aus den Gegebenheiten machen.

Allem voran ist zu bedenken, der Rhein ist der größte deutsche Fluss somit ist es ein gigantischer Fischgrund der uns zur Verfügung steht.

Der Wandel der letzten 30 Jahre des Rheins hat gezeigt, dass das Wasser zunehmend klarer ist und auch bei den Fischen ein demographischer Wandel stattgefunden hat. In den 80ern und 90ern war das Stippfischen am Rhein auf Weißfische wie Brassen, Rotaugen, Rotfedern und Ukeleis unglaublich erfolgreich, dies war auch durch die starke Wassertrübung erst möglich und nicht zuletzt durch die Nährstoffe die dem Rhein zugekommen sind.

Durch das immer klarer und sauber werdende Wasser sind die Weißfischbestände etwas zurückgewischen und haben Platz für andere Arten gemacht, so kamen die Barben- und Karpfenangler und den Friedfischern seit den 90ern zum Zug, durch den Rückgang der Weißfische kamen auch vermehrt neue anfangs unwillkommene Besucher in den Rhein, wie diverse Grundelarten und Wollhandkrabben welche zeitweise wahrhafte Plagen waren. Aber auch damit ist der Rhein soweit fertig geworden, so dass nun ein überaus starker Raubfischbestand diese Plagegeister im Zaum hält und auch gleichzeitig prächtig daran gedeiht.

Auch unter den Raubfischen ist ein Wandel erkennbar, während die 80er und 90er vom Zander allein praktisch geprägt wurden, erhalten wir aktuell eine wunderbare Artenvielfalt von diversesten Raubfischen, selbst der Hecht der lange im Rhein etwas vermisst wurde in den 90ern hatte ein starkes Comeback, so kann der Raubfischangler zunehmend mit prächtigen Barschen, Hechten, Wallern, Döbeln, Alanden und Rapfen an der Rute rechnen.

Besonders im Bereich des Mittellaufs- und des Niederrheins ist der Zanderbestand in den letzten 10 Jahren wahrhaftig explodiert.

Somit hat der ambitionierte Raubfischangler die besten Karten am Fluss.

Gerne erfahren Sie mehr darüber in unserem Forum oder in den Praxistipps.

 

Angeln an der Lahn:

Die Lahn ist ein einfacheres Gewässer, weil die Strömungsgeschwindigkeit nicht so groß ist wie im Rhein. Dennoch muss man sich auf die Lahn einstellen. Auch die Lahn bringt Ihre Tücken mit sich. In der Lahn kann man genau so seine Sternstunden haben wie auch am Rhein. Auch hier sind die Wasserstände für Fänge entscheidend. In der Lahn sind genauso viele Fischarten vorhanden wir im Rhein. Egal ob Hecht, Barsch , Zander, Aal , Wels, Rapfen oder diverse Friedfische wie Rotaugen, Brassen, Karpfen und viele mehr können mit entsprechender Vorbereitung und entsprechendem Gerät gefangen werden.

Auch hier erfahren Sie mehr bei uns im Forum oder in den Praxistipps.

 

 

Angeln an der Mosel:

Die Mosel ist ein Fluss vergleichbar mit der Lahn. Die Fließgeschwindigkeit ist langsamer als im Rhein.

Raubfische sind in der Mosel dieses Jahr gut vertreten. Es werden regelmäßig schöne Barsche und neuerdings auch große Zander gefangen. Friedfische wie Brassen oder Rotaugen oder Karpfen sind allerdings ein wenig zurück gegangen.

 

Angeln am Maria Laach / Laacher See:

Der Laacher See ist ein ideales Gewässer für Angler die sich an das Bootsangeln herantasten möchten. Der Hechtbestand ist aufgrund des tiefen klaren Wassers ein echter Traum für jeden Raubfischangler, auch ist der Barschbestand überaus interessant und bietet sich für eine gezielte Fischerei an. Als besonderes Schmankerl ist Schleppfischen erlaubt und jedem Angler wird ein Boot zur Verfügung gestellt, das Angeln vom Ufer aus ist allerdings strikt untersagt.

Außerdem durften wir als Neubesatz im Jahre 2013 die Seeforelle im Laacher See begrüßen, es wurden bereits einige tolle Exemplare gefangen und der Bestand wird wohl langfristig erhalten bleiben.

Zudem bietet der Laacher See als einziges uns bekanntes Gewässer in Rheinland Pfalz einen Felchen-Bestand.

Gerne helfen wir bei Methoden und Techniken.  

Seit 2015 ist es möglich am Laacher See auch als Tagesschein Angler auf Felchen zu angeln, die Zusatzkarte kostet aktuell (Stand 30.07.2015) 5€ hierfür und berechtigt zu dem Fang von 5 Felchen.

 

Angeln an der Eider:

Die Eider ist 188km lang und damit der längste Fluss in Schleswig Holstein. Der Verlauf der Eider weist viele Kurven, Knicke und Schleifen auf.

Die Eider ist je nach Abschnitt ausgesprochen tief, sogar bis hin zu 20m. Besonders hervor zu heben ist hierbei die Strecke Süderstapel bis hin zur Schleuse Nordfeld.

Zu beachten ist im wesentlichen auch, dass die Eider ein Tiden-Gewässer ist. Bei abnehmenden Wasserstand ist üblicherweise das Fangen besser als bei zunehmenden Wasserstand.

Ein Merkmal der Eider ist der, unter Spezies bekannte, außerordentlich gute Zander- und Barschbestand. So dass sich inzwischen sogar ein Gewisser Angeltourismus zur Eider entwickelt hat.

Die Profis teilten uns auf Anfrage mit, dass in der Regel 10cm Gummifische mit einem 7-12g schweren Jigkopf absolute Zandergaranten sind und dies auch an der Eider die beste Zander-Taktik ist.

Barsche werden meist an den langen Schilfkanten gefunden, die an der Eider leicht zu finden sind.

 

Derzeit (Stand 13.12.2014) liegen die Gewässerkartenpreise wie folgt, bitte beachten Sie das wir zu diesen Angaben keine Gewähr übernehmen können, somit sind diese als ca. Werte zu betrachten:

 

- Jahresschein 39€

- Jahresschein Jugend 26€

- Wochenschein 8€

- Tagesschein 4€

- Bootsbenutzung jeweils 50% Aufschlag

 

 

Angeln an der Stör:

Die Stör ist ein besonders vielseitiger Fluss der sich durch Schleswig Holstein schlängelt, er ist bekannt für seine große Artenvielfalt.

Durch das Brackwasser ist die Stör eine besonders gute Heimat für vielerlei Weißfische wie Aland, Rotauge, Brasse oder Rapfen. Aber auch Räuber werden hier sehr zahlreich gefangen wie beispielsweise große Barsche und Zander. Als besonderes Highlight bietet einem die Stör auch Meerforellen und Bachforellen. Hinzu kommt, das die Stör von der Mündung bis hin zur Delftorbrücke ein freies Gewässer ist. Somit kann man diesen Abschnitt nur mit der Sportfischereikarte alleine zu befischen ein extra Gewässerschein ist hier nicht nötig.

Für die Vereinsstrecke des SAV Itzehoe sind Gastkarten erhältlich.

Derzeit (Stand 13.12.2014) liegen die Gewässerkartenpreise wie folgt, bitte beachten Sie das wir zu diesen Angaben keine Gewähr übernehmen können, somit sind diese als ca. Werte zu betrachten:

 

- Tageskarte: 8€

- Wochenkarte: 20€

- Monatskarte: 40€

 

Für die Vereinsstrecke des VDSA Kellinghusen sind Gastkarten erhältlich.

Derzeit (Stand 13.12.2014) liegen die Gewässerkartenpreise wie folgt, bitte beachten Sie das wir zu diesen Angaben keine Gewähr übernehmen können, somit sind diese als ca. Werte zu betrachten:

 

- Tageskarte: 3€

- Wochenkarte: 12,5€

- Monatskarte: 20€

 

 

 

Angeln an der Peene:

Der Peenestrom mündet in die Ostsee, durch den niedrigeren Salzgehalt des Wassers als in den Bodden Gewässern fühlen sich hier die Zander deutlich wohler als im Bodden selbst. Der Zander ist hier auch gleich der dominierende Raubfisch, durch die mäßige Strömung reichen Jigkopf-Gewichte, die an dünnen geflochtenen Schnüren gefischt werden zw. 7-14g vollkommen aus. Auch hat man an der Peene große Chancen auf kapitale Hechte und Barsche. Das Weißfischangeln wird an der Peene etwas vernachlässigt, was allerdings unberechtigt ist, da es eine hervorragende Region für große Brassen und Rotaugen ist.

Um an der Peene zu fischen benötigen Sie aktuell keinen staatlichen Fischereischein, ein Touristenfischereischein reicht hierfür aus.

 

Angeln an der Elbe:

Die Elbe ist inzwischen Bundesweit als außerordentlich gutes Zanderrevier bekannt geworden, stellen wie die Buhnen bei Magdeburg oder der Hamburger Hafen sind für viele Deutsche Sportfischer ein Ausflugziel für Kurztrips. Die Elbe ist über 1000km lang und bietet durch diesee Lauflänge eine vielzahl an Plätzen und Möglichkeiten. Das besondere an der Elbe ist, dass im Sommer besonders trübe Wasser, so dass es möglich ist auch tagsüber Zander zu fangen. Die Naturköderangler der Elbe klagen fürchterlich über den großen Wollhandkrabbenbestand. Der Rheinangler wird sich an der Elbe außerordentlich vertraut fühlen, da praktisch die gleichen Bedingungen herrschen. Im Spätsommer sammeln sich auch hier die Rapfen zu großen Schwärmen und lassen sich leicht mit Oberflächenköder wie Poppern überlisten. Der Hamburger Hafen ermöglicht dem Elbangler sogar das Fischen auf Plattfische mitten in Hamburg.

 

Angeln an der Oder:

Der weitbekannte Grenzfluss hält für den ambitionierten Raubfischangler eine vielzahl an Raubfischen bereit, zudem ist er einer der wenigen Flüsse an dem es sich lohnt intensiv mit Naturködern auf Quappen zu angeln. Der Süßwasserdorsch fühlt sich in der Oder besonders wohl und ist hier stark vertreten. Für die Oder empfehlen wir prinzipiell den Einsatz eines Stahlvorfachs da stets mit Hechten zu rechnen ist. Auch ist ein sehr starker Rapfenbestand an der Oder zu verzeichnen und auch der Welsbestand nimmt konstant zu.

 

Angeln am Lippesee

Durch den Kiesabbau ist der Lippesee ein sehr strukturreiches Gewässer. Aktuell wird noch immer Kiesabbau am Lippesee betrieben, was für Schwebstoffe im Wasser sorgt und ein Indiz für ein gutes Angelrevier ist. Der See ist ca. 75 Hektar groß. Durch die angrenzende Autobahn A33 ist der Lippesee auch für Ortsfremde sehr leicht zu erreichen.
Die Tageskarten sind erhältlich für 7,5€ an folgenden Ausgabestellen:

Limitierungen für Gastangler am Lippesee:

- Es wird nur vom Ufer aus gefischt

- der Bereich des Kiesabbaus sowie der Bereich zwischen Brücke "Gut Lippesee" und Brücke "Nesthauser Strasse" ist für den Angler nicht befischbar

- 2 Ruten pro Angler

- Spinnfischen ist in der Zeit vom 15.02.-30.04. eines jeden Jahres untersagt

- Geangelt werden darf im Zeitraum von 6:00 Uhr in der Frühe bis um 22:00 Uhr am Abend

- Der Angler hat seinen Platz mindestens so sauber zu verlassen wie er diesen vorgefunden hat

- Die Eisfläche darf nicht betreten werden

- Bitte beachtet die Fangbeschränkungen

 

 

Raiffeisenmarkt Geseke - Gutenbergstr. 5 - 59590 Geseke - Telefon: 02942 971319

Agrarhandel Kuhlenkamp - Ameaue 51 - 33104 Paderborn - Telefon: 05251 1806797

Raiffeisenmarkt Paderborn - Randebrockstrasse 1 - 33100 Paderborn - Telefon: 052521 509350

Hotel Meermaier - Ostenländer Strasse 5 - 33106 Paderborn Sande - 05254 5423

Raiffeisenmarkt Haaren - Graf Zeppelin Strasse 43 - 3381 Bad Wünnenberg - Haaren - Telefon: 02957 98300

Raiffeisenmarkt Paderborn - Paderborner Strasse 59 - 33104 Paderborn - Elsen

 

Angeln an der Talsperre Birkungen:

Die Talsperre Birkungen unterscheidet sich wesentlich von den meisten anderen Talsperren in Deutschland, die Angeplätze sind in mehr als ausreichender Zahl vorhanden und bequem fußläufig zu erreichen. Das Gewässer ist ca. 50 Hektar groß und der Wasserstand schwankt nur geringfügig. Eine Wassertiefe von ca. 10m Tiefe ist wohl der Durchschnitt und der Grund des Gewässers ist größtenteils mit feinen Sediment (Sand/Kies) belegt.

An Zielfischen beherbergt die Talsperre Birkungen vorallem sehr gute Zander, Aal, Hecht, Barsch sowie Schleien und Weißfischbestände.

Zu befischen ist die Talsperre Birkungen mit den üblichen Angelarten zu den gemeinhin üblichen Jahreszeiten

Mai -> Crankbaits, Twitschbaits, Jerkbaits, Softjerks

Juni / July / August -> Topwater, Softbaits, Swimbaits, Wobbler, Gummifisch

September - Februar -> Gummifisch

 

Durch die milden Strömungsverhältnisse ist im Sommer das Ansitzangeln auf Aal, Weißfisch und Karpfen sehr beliebt und wird durch die angenehmen Uferbegebenheiten nur noch attraktiver.

 

Zu Beachten ist, das Angeln vom Boot ist nicht gestattet. Weiter sind die Einläufe sowie die Staumauer als Schongebiete zu betrachten.

Die Angelei auf Raubfische ist im Zeitraum 15.02. bis 30.04. untersagt.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass unsere Angaben zwar recherchiert wurden, wir aber keine Gewährleistung für die Gültigkeit übernehmen können. Bitte informieren Sie sich vor Ort beim Lösen der Tageskarte stets bei jedem Gewässer ausführlich über die Regulierungen des Sportfischens.

 

Angeln an der Mecklenburgischen Seenplatte

 

Mecklenburgische Seenplatte - Güstrower Inselsee

Der Güstrower Inselsee beherbergt die übliche mecklenburgische Fischfaune inklusive dem Wels (Silurus glanis). Von der Fischerei ausgenommen ist nach meinem Kenntnisstand die Maräne und der Zander. Weit bekannt ist der Güstrower Inselsee als exzellentes Karpfen- und Hechtgewässer. Der Güstrower Inselsee ist ein wie in Mecklenburg üblich recht flacher eiszeitlicher Verlandungssee mit einer maximalen Tiefe von 26m. Größtenteils ist der See mit einem recht weichen Untergrund ausgestattet, jedoch gibt es auch kiesige Stellen welche hervorragende Barsch Gebiete sind. Alles in Allem ist der See ca. 5qm² groß.  Gemäß Bundesrecht benötigt ein Hobbyangler auch hier eine blaue Fischereikarte. Jedoch kann er in Mecklenburg einen sogenannten Touristen - Angelschein beantragen. Dies ist möglich bei der Touristen-Info (Güstrow - Schloßplatz) oder auf dem Ordnungsamt in Güstrow.

Mit diesem Touristen-Angelnschein können Sie dann auch Ihre Angelkarte erwerben, beispielsweise in der Gaststätte "Grenzburg" - Heidberg 50, 18273 Güstrow.


Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden


© Copyright 2017 LoRiSo GbR. Alle Rechte vorbehalten.

zertifizierte plentymarkets Betreuung zertifizierte plentymarkets BetreuungTubach & Partner

Nach oben