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Praxisbeiträge Gastbeitrag: Zanderjiggen am Mittelrhein auf Großzander

Gastbeitrag: Zanderjiggen am Mittelrhein auf Großzander

 

Der Zanderfang am Mittelrhein rund um Koblenz ist dieses Jahr keine große Kunst gewesen. Das einzige wirkliche Problem war es, einen Fisch zu fangen der "maßig" ist.

Was in mir bereits vor jedem Angeln großen Missmut weckt, da die Gefahr einen untermaßigen Fisch zu verangeln, an warmen Tagen ganz besonders groß ist.

Trotz dessen fällt es natürlich sehr schwer nicht zu fischen, für mich in diesem Fall, besonders bei diesen wunderschönen August und Septembertagen, die uns dieses Jahr beschert wurden.

In einer der ersten kühlen Nächte des Augusts zog es uns also wieder ans Wasser, wir wollten einen großen Fisch gezielt überlisten. Wir steuerten ganz direkt einen sehr schweren Platz an, der sehr selten einen Fisch bringt, aber wenn dann einen Guten. Die Steinpackung hier ist sehr wackelig und grob, auch unter Wasser, das gepaart mit einer Scharkante und starker Strömung.

Da ich nicht viel von Faulenzen halte und große Gummis (ab 12cm aufwärts) Fischen wollte, entschied ich mich für eine meiner Lieblingsruten die Fantasista Oren’Ji XH 2,80m 40-80g.

Da es diese leider nicht mehr gibt bin ich so frei Euch einige Alternativen ans Herz zu legen:

Abu Garcia Mass Beat II Spin 2,74m 40-80g

Abu Garcia Villain 2.0 Spin 2,74m 40-80g

Sportex Absolut AB2703 2,70m 60g

Sportex Tiboron TB2703 2,70m 60g

 

Aber zu den Geräteempfehlungen von mir später.

erfolgreich auf Zander geangelt 

Es verging eine gute Stunde ohne auch nur einen Kontakt. Unsere Hoffnung war im Keller und wir fingen an uns zu unterhalten. Mitten im Gespräch kam wie aus dem Nichts ein trockener Biss direkt vor meinen Füßen, ich schlug reflexartig an und ein starker Fisch machte sich unmittelbar bemerkbar.

Als kleiner Tipp: Einen großen Zander erkennt man sofort im Drill an den regelmäßigen kräftigen aber langsamen Kopfschlägen. Ich schätzte den Fisch sofort auf ca. 80cm ein und drillte vorsichtig, aber dennoch mit Nachdruck, weil je größer die Zander sind, umso unsicherer sitzen die Haken in den knochigen Mäulern.

Der Fisch war nicht so groß, wie erst vermutet, aber es war ein stolzer 70+ Zander, den ich nach ca. 3 Minuten Drill in die Kamera halten durfte!

Es war ein wahnsinnig befreiendes Gefühl für mich nach einer solch langen Durststrecke endlich mal wieder einen „großen“ Zander in den Händen halten zu dürfen.

Natürlich habe ich Ihn released, da Zander sehr langsam wachsen und wir uns alle über solch große Fische noch lange freuen möchten.

 

Mein Köder war ein  Fox Pro Shad Glitterbug

Jigkopf  VMC Barbarian 6/0 14g

Rute  Abu Garcia Oren’Ji XH 2,80m 40-80g

Schnur  Climax 8 Braid 0,14mm

 

 

Viele Grüsse von Silenzium Anonymus :-)


Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden


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