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Praxisbeiträge Feeder im Strom Teil 2 - Vorbereitung Futter und Futterstrategie

Feedern im Strom, Vorbereitung des Futters/Futterstrategie

Nun wären wir bei Teil angekommen, dem Vorbereiten des Futters / Futerstrategie, denn das Futter ist das, was euch die Fische auf den Spot bringt und im ideal Fall auch dort hält!

Einleitung zum Futter – Was man wissen sollte

Umso kleiner Euer Futterplatz ist und umso mehr Attraktoren dieser aussendet, um so erfolgreicher werdet Ihr sein. Und das ist bei starker Strömung nicht so einfach. Denn anders wie an Stillgewässern sollte das Futter kompakt am Grund ankommen und dort zügig zerfallen, um eine zentrale Lockwirkung auszusenden. Dieses braucht ein wenig Vorbereitung und die Einhaltung ein paar wichtiger Faktoren und dazu kommen wir jetzt.

Die Vorbereitung des Futters

Vorbereitung ist alles und umso sorgfältiger ihr dabei vorgeht, desto effektiver wird sich eure Zeit am Wasser gestalten. Der wichtigste Teil ist die feuchte und Klebekraft/ Bindekraft des Futters, das Futter sollte so stark Kleben/ Binden das es kompakt, ohne sich aus dem Futterkorb zu lösen am Gewässergrund ankommt. Das wird meist erst gewährleitest in dem ihr euer Futter in mehreren Etappen anfeuchtet und mehrfach durch ein Futtersieb reibt. Das Futter sollte von der Feuchte her so sein, das sich unter leichten Druck zu festen Ballen formen lässt.

Auch über das anpressen des Futters im Futterkorb kann beeinflusst werden, wie lange es braucht um sich aus dem Korb zu lösen. Umso fester das Futter in den Futterkorb gepresst wird, umso länger braucht es auch um sich zu lösen. Jedoch sollte es nicht länger wie eine Minute dauern bis die Strömung den Korb ausgespült hat, denn dadurch legt ihr einen attraktiven Futterspur und die Fische finden schneller euren Angelspot. Im Idealfall schafft Ihr es dem Futter so viel Sauerstoff unter zu heben durch einen Quirl, das es nach 15-20 Sekunden schön aufgeht und sauber zerfällt.

Die Futterstrategie

Jetzt kommen wir zur Futterstrategie. Am wichtigsten ist es den Futterplatz so klein wie möglich zu halten, das bedeutet beim Auswerfen immer wieder die genau gleiche Stelle zu treffen!

Am einfachsten fällt dies, wenn ihr euch einen Punkt am gegenüber liegenden Ufer aussucht, um diesen immer wieder beim Wurf zu fixieren und zugleich um immer die gleiche Distanz zu erreichen mit dem Schnurklipp der Rolle arbeiten. Das erleichtert euch ungemein dieselbe Stelle so genau wie möglich zu treffen. Zu Beginn des angeln solltet ihr 5-10 mal den gefüllten Korb auswerfen um eine gewisse Grundmenge an Futter auf den Spot zu bringen. Danach beginnt ihr ganz normal mit dem angeln, Nachlegen von Futter beginnt zu Anfang im 5-10 Minuten Takt und wird dann der Aktivität der Fische angepasst. Fangt ihr in kurzen Abständen Fische, reicht es meist aus nach jedem gefangenen Fisch den eh wieder zu füllenden Korb auszubringen. Sollten die Bisse in großen Abständen kommen, kann die Zeit des Futter nachlegen auch mal 15-20 Minuten betragen, der Situation halt angepasst..... viel Aktivität Verhältnismäßig viel Futter, wenig Aktivität eher verhalten sein beim Füttern. Was ihr auf jeden Fall beachten solltet ist, dass stärkere Strömung das Futter natürlich auch schneller weg spült. Als Faustregel rechne ich im Schnitt mit 1-2 Kilo Futter pro Stunde angeln.

 Wer ein paar Dinge berücksichtigt, kann auch bei starker Strömung erfolgreich sein und den anderen Anglern immer einen Schritt voraus. Euch schon mal viel Vorfreude auf Teil 3, Aufbau der Montagen.

 

Eine tolle und erfolgreiche Zeit am Wasser wünscht das Team von Raubfischjagd.de

 

 


Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden


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