Microsnap für mehr Köderspiel?

Geschrieben von Bernhard in Praxistipps am 18.02.2014 18:11

Hallo Leserinnen und Leser,

ich musste neulich erstaunlicherweise in einem Fachmagazin zum Forellenfischen tatsächlich lesen, dass der Redakteur eines Artikels „Micro-Snaps“ für mehr Köderspiel bei Naturködern beim Forellenfischen empfiehlt. Dies ist sicher super für den Hersteller der Micro-Snaps, der diesen Artikel angeregt hat, aber in meinen Augen anglerisch derartig falsch, dass ich ganz dringend dementieren muss.

Wenn ich einen Köder in der Beweglichkeit aufpeppen möchte, dann nehme ich kein derartig instabiles Drahtgebilde, was meine Montage aus der Balance wirft und obendrein meinen Haken Schlaufenlauf hindert.

Die einzige sinnvolle Lösung hier ist die Rapala-Schlaufe, auch oft Rapalaknoten genannt, diese Knotentechnik erlaubt es mir jeden Köder ideal zu präsentieren, vollkommen unabhängig, ob es eine Dropshot, bewegte Naturköder- oder Wobbler-Montage ist.

Es ist wirklich schade, das Fachwissen und Geschick von solch mittelmäßigen Lösungen verdrängt wird. Wo es beim Angeln doch eigentlich viel mehr um Geschick und logisches Denken gehen sollte.

Ich werde in den nächsten Tagen hierzu auch auf unserer Facebook – Seite ein Beweis-Video hochladen, was den Vergleich deutlich zeigt.

Unsere Facebook Seite findet Ihr unter:

https://www.facebook.com/pages/LoRiSo-Angelzentrum/349809988429786?ref=hl

So nun meine Knotenanleitung:

Als erstes lege ich eine einfache Schlaufe kurz vor das Ende des Vorfaches, auf das freistehende Ende fädele ich meinen Haken oder Köder, in diesem Fall habe ich einen Köder genommen, da es leichter zu fotografieren war.

Dann führe ich das Ende durch die vorher gelegte Schlaufe.

Dann winde ich das Ende vier bis sieben mal um den Schnurstrang.

Danach führe ich das Ende durch die gelegte Schlaufe zurück.

Fertig.