Information: Forellen - was Angler wissen sollten...

Geschrieben von Bernhard in Information am 21.11.2012 14:43

Forellen -Salmo Trutta

Das spezialisierte Forellenangeln an Satzgewässern erfreut sich immer größerer Beliebtheit und gefährdet nicht den Bestand von Fischen in natürlichen Gewässern. Hier dreht sich fast alles um herangezüchtete Regenbogenforellen, welche in Westeuropa nicht heimisch sind.

In vielen dieser Satzseen erhalten Sie auch Mischbesatz wie Beispielsweise Tigerforellen, Lachsforellen, Seesaiblinge und Bachsaiblinge.

Die Regenbogenforellen werden in der Regel mit einem Gewicht von ca. 300g besetzt, allerdings finden sich immer mehr Teichwirte die kapitale Exemplare von bis knapp 30Pfund zum Fang besetzen.

Diese sehr beliebten sogenannten „Lachsforellen“ sind oft schwieriger zu befischen als der übliche Besatz.

 

Zu den einzelnen Forellenarten:

 

Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) früher (Salmo irideus)

In fast allen Forellenseen und Forellenteichen werden Regenbogenforellen besetzt. Sie stellen eigentlich die Hauptbeute der ambitionierten Forellenangler dar.  Was erwähnenswert ist, ist die Regenbogenforelle zählt streng genommen nicht zwar zu den Lachsartigen aber nicht zu den Forellen. J.J. Walbaum belegte dass die Regenbogenforelle aus einem Gebiet stammt in dem lediglich Oncorhynchus vorkommen.

Die Bachforelle (Salmo trutta fario)

Normalerweise wird die Bachforelle meist mit Fliege, Naturköder und Kunstköder in Flüssen und Bächen überlistet, dadurch dass Bachforellen nicht so schnell wachsen wie vergleichsweise die Regebogner sind sie oft deutlich stärker und spritziger im Drill.

Die Meerforelle (Salmo trutta trutta)

Die Meerforelle stellt eine der Königsdisziplinen im Forellenfischen dar, Sie ist recht selten in ihrem Vorkommen und häufig beißt sie nur in sehr kurzen Fressphasen. Zudem sind die Fische schwierig aufzuspüren und besonders kampfstark im Drill. Das Hauptverbreitungsgebiet der Meerforelle, von ihren Liebhabern auch liebevoll MeFo genannt, ist die Ostsee. Meist werden Meerforellen mit Blinkern, Stickbaits und Schleppködern überlistet.

 

Die Seeforelle (Salmo trutta lacustris)

Haben ein recht breites Verbreitungsgebiet, man findet sie in vielen Süddeutschen Seen, aber Sie hat auch ein imposantes Vorkommen an den Stauseen im Sauerland. Die gängigste Art Seeforellen zu befischen ist das Schleppen mit Perlmuttlöffeln, Wobblern, Blinkern und Schleppwobblern. Häufig auch am Downrigger, da die Seeforelle oft sehr tief steht.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Mailen Sie uns! - blog@raubfischjagd.de oder schreiben Sie in unserem Forum mit.