Im März mit Wobblern am Bach auf die Gepunkteten

Geschrieben von Bernhard in Praxistipps am 13.02.2014 20:22

Der März kommt somit kommt auch der Start in die Forellensaison

 

Allerdings hält das launische Märzwetter viele Angler noch vom Wasser ab, dies ist aber ein grandioser Fehler, gerade im März ist die heisseste Phase für die Salmoniden-Fischerei angebrochen. Vielerorts haben es die Fischer bereits erkannt und warten Sehnsüchtig auf das Ende der Forellenlaichzeit am ersten März und begeben sich pünktlich ans Wasser. Ein wahrer Klassiker um den noch etwas Beißfaulen Salmoniden einzuheizen ist ein kleiner Crankbait, diese Köder arbeiten mit viel Vibration sind laut und auffällig, genau das was wir nun brauchen.

Hier bieten sich vor allem die die Modelle von Illex, River2Sea und Pezon Michel an, Sie entwickeln das richtige Laufverhalten, lassen sich gut werfen und sprechen schlichtweg die Forellen gut an.

 

Ich möchte Sie hier vor allem vor einen ganz weitläufigen Fehler der meisten Angler bewahren. Fischen Sie die Wobbler niemals gegen die Strömung sondern immer mit dem Strom, es ist ein denkbar unnatürliches Verhalten für eine Forelle die rastend im Gumpen steht und auf heran fließende Nahrung wartet, dass praktisch im Minutentakt ein deutlich kleinerer Futterfisch problemlos an ihr vorbei schwimmt stromauf!!!!

 

Natürlich ist das Fischen stromab deutlich schwieriger als stromauf weil man bedenken hat, dass der Wobbler unter Umständen nicht genug Druck erhält um auch nur eine sinnvolle Bewegung zu machen und viele Angler haben Angst diesen nun zu schnell zu führen. Aber diese Sorge ist unbegründet, beispielsweise ein toter Fisch, wird auch immer mit der Fließgeschwindigkeit vom Fluss oder Bach transportiert. Somit kann ein lebendiger und fideler Fisch, locker mit der Fließgeschwindigkeit und zudem noch mit einem erheblich höheren Eigenantrieb vorankommen. Zudem hat unser Räuber in dem Moment des Vorbeischwimmens auch nicht mehr so viel Zeit sein potentielles Futter zu überprüfen, er muss schnell zuschnappen.

Eine andere Technik von mir ist es den Wobbler an manchen schwierigen Stellen zwar gegen den Strom zu führen, aber ihn immer wieder von der Strömung kurz erfassen zu lassen, nachdem er kräftig in der Stromschnelle gegen sie gekämpft hat und ihn immer wieder Anlauf nehmen lassen, dies hat mir bereits manch große Bachforelle eingespielt. So kann man den Wobbler auch gezielt langsam stromab führen.

Eine weitere interessante Option ist es gezielt die Gumpen abzusuchen indem man den Wobbler über den Gumpen treiben lässt, hinter den Gumpen den Schnurfangbügel schließt und den tieflaufenden Wobbler praktisch zwischen den dort stehenden Forellen einparkt während dieser durch den Strömungsdruck heftigst zappelt.

 

 

Meine Geräteempfehlung hierbei:

 

Rute:

 

Berkley Ripple Pro 1,83m 2-7g 601L

 

Berkley Ripple Pro 1,89m 5-12g 621ML

 

Rolle:

 

Daiwa Certate 2500

Daiwa Theory 2000

Daiwa Theory 2500

Daiwa Exceler Z 2500

 

Schnur:

 

Stren Microfuse 0,08mm

 

Vorfachmaterial:

 

Climax Fluorocarbon Vorfachschnur

 

 

Wobbler:

 

Illex Diving Chubby 38

Illex Deep Diving Chubby 38

Illex Aska 45

Illex Squirrel 61

Illex Depup 47

Illex Panicra 32 MR

Illex Panicra 32 DR

Illex Mitts 28 SR

Illex Soul Shad 45

River2Sea Baby Crank D40F

Gunki Gigan 39F

 

 

Ich hoffe ich konnte dem Einen oder Anderen von Euch hiermit eine Grundlage für ein paar schöne Stunden am Wasser geben.

 

Liebe Grüße

 

Euer Carsten N.