Hochsommer am Forellensee Praxistipps vom Profi Carsten N

Geschrieben von Bernhard in Praxistipps am 23.06.2014 14:51

Wenn das Thermometer im Hochsommer die 30°C erreicht und die Sonne unerbittlich auf unseren Anglerpelz brennt, machen uns die Forellen in der Regel den Tag noch einmal obendrein schwer, vormittags und in den Abendstunden äußerst bissfreudig scheinen ihre Mäuler tagsüber wie zugenagelt. Sie verachten unseren Teig und unsere Bienenmaden, sowie die ganze restliche Köderpalette vehement. Was uns herausfordert eine Lösung zu finden. Nämlich das plumpe stationäre Angeln ist nun wieder angesagt. Am besten ist es hierbei wenn wir den Köder gleich auf der Höhe anbieten, auf der wir die Forellen sehen können, oder kurz darüber.

- Merke Raubfische attackieren ihre Beute fast immer von unten nach oben!

Aber auf die Montage kommen wir später zurück. Zuerst ist erstmal auch die Platzwahl entscheidend für unseren späteren Erfolg. Hier achten wir da Forellen sauerstoffliebende Salmoniden sind auf sauerstoffreiche Abschnitte des jeweiligen Teiches.

Diese wären beispielsweise:

- Einlauf

- schattige Plätze

- Teichlüfter

Die Montage zu diesem Zeitpunkt ist denkbar einfach, ich benötige lediglich einen schwimmenden Sbirolino darunter eine Gummiperle (ich nehme 6mm), Wirbel und ein 200cm langes Vorfach auf das ich einen Fixpiloten ziehe fertig! Mit dem Fixpiloten kann ich exakt die Forellen auf Augenhöhe anfischen und in den seltensten Fällen reagieren die Forellen nicht unverzüglich auf diese Montage.

Als Hakenköder verwende ich in der Regel zwei Bienenmaden. Falls diese Montage nicht die nötige Aufmerksamkeit bei den Forellen erzeugt, mache ich unter Umständen etwas mehr darauf aufmerksam mit Hilfe eines rasselnden Sbirolinos, diese kleinen Kunstwerke nennt man Samba - Posen.

Diese gekonnt eingesetzt erwecken die Neugier der Forellen und führen diese oft an den Haken.

Liebe Grüße

Euer Carsten N. und Bernhard Richtsteig