Gastbeitrag: Erfahrungsbericht über das Schleppangeln in Maria Laach

Geschrieben von Tobias in Gastbeiträge am 22.08.2012 15:04

Hallo meine Raubfischfreunde,


bei diesem herrlichen Augustwetter, auch wenn es etappenweise sehr warm war, hat es mich wieder mal auf den Laacher See gezogen. Zu dieser Jahreszeit wurde mir gesagt die Schleppangelei sei die effektivere, um ein paar schöne große Ladys (große Hechte) zu überlisten.

Jedoch war ich beim ersten Anlauf ohne Kontakt, aber wenn ich das Panorama da sehe, was dort geboten wird, ist jeder nicht-fisch-freie Trip kein verschwendeter.(Foto) Erst beim zweiten Anlauf hatte ich wieder Kontakt und wie zu erkennen ist, war es eine kleine dicke Hecht-Dame J. (Foto) Wobei ich an diesem Tag so meine Schwefel mit der Köderwahl hatte, da die Verhältnisse gerade nicht optimal und somit schwierig waren - Aber es hat funktioniert!

Die Köder führte ich mittels den Planerboards auf eine Länge von 30 – 50 Meter hinter dem Boot raus.

Zum Tackle:

Ruten, Rolle, Schnur und Vorfachmaterial sind aus dem letzten Bericht bekannt. Jedoch um ein herum klicken zu ersparen, nenne ich diese nochmal.  Und warum diese Combo gut zusammen passt.


Zur Rute:


Ich verwende hier eine Karpfenrute in 11ft und 2,5lb.
Die positive Eigenschaft dieser Rute liegt in ihrer Länge.

Die Bisse kommen meist sehr brachial, durch das etwas weichere Spitzensegment, schnellt die Rute beim Anbiss zurück. Und somit hangt sich der Fisch meist von alleine.


Zur Rolle:


Shakespeare President in der Größe 50
Hierbei wurde mir beim Kauf gesagt ich solle auf die starke Achse der Rolle achten, die Last der Planer und der Schleppköder belasten die Rolle stark und der Hechtbiss kommt beim gleitenden Boot bretthart. Zudem besitzt diese 12 gutlaufende Kugellager.

Es sind aber viele geeignete Rollenmodelle am Markt. Hätte ich heute die Wahl würde ich mich wohl für eine Daiwa Freilaufrolle entscheiden, aber damals war ich leider zu geizig.


Die Schnur:


Als Hauptschnur dient mir die geflochtene Schnur von Whiplash in grün in einer Stärke von 0,20 mm.
Hauptgrund zu dieser Entscheidung, ist die geringe Abnutzung der Schnur.


Das Vorfachmaterial:


Climax Hardmono in der Stärke…..
Damit konnte ich sicherstellen, dass auch Hechte mit über 1 Meter Länge, mit ihrer enormen Power bei Anbiss, nicht das Vorfach sprengen.


Der Köder:


Castaic in Schleienfarben in der Größe von 23 cm sowie in einer Barschmarmorierung in 30 cm. Aber es gibt viele andere gute Schleppköder.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick über das verwendete Tackle beim Schleppangel geben, von diesem Material bin felsenfest überzeugt und wird mir hoffentlich noch weitere schöne Fische bringen.
Dickes Petri
Euer Thommy