Forellenfischen im Winter

Geschrieben von Bernhard in Gastbeiträge am 29.01.2014 12:13

Wenn die Wassertemperaturen sich der Frostgrenze nähern, werden die Forellen zunehmend träger und reagieren nicht mehr auf die rotierenden geschleppten Köder. Nun ist die Zeit gekommen für langsames Zupfen oder stationäres Angeln mit Hilfe von auftreibenden Ködern.

 

Dies sind nun die erfolgreichen Techniken.

Auch die klassische Posenmontage mit Bienenmade, Schmierkäse oder Rogen bringt mehr Fisch als das Schleppen. 

In der Regel deuten niedrige Wassertemperaturen auf einen Eingriff durch die Teichbetreiber hin, die Versuchen die Anlagen eisfrei zu halten, hier wird dann kaltes Oberflächenwasser mit dem wärmeren Bodenwasser vermischt. Normal würde das Wasser gefrieren sobald das Oberflächenwasser die Temperatur von 0° unterschreitet.  Es lohnt sich immer die Wassertemperatur zu messen, wenn das Wasser im Uferbereich ca. 4°C warm ist, sind die Forellen noch am ziehen, meist finden wir sie jetzt an Uferkanten oder Abbruchkanten innerhalb des Sees. Das Auslegen der Köder in diesen Bereichen bedeutet nun den größten zu erwartenden Erfolg.

In der Regel sind auch untiefen des Sees wie beispielsweise am Mönch sehr erfolgreiche Spots, im Wesentlichen müssen wir alles suchen was eine Temperaturschwankung zu dem restlichen See darstellen kann. In einem unbewirtschafteten Gewässer können wir auch beobachten, dass der Einlauf die letzte Stelle ist die gefriert, diese zählt nun auch zu den besten Spots eines solchen Gewässers.

Es lohnt auch immer wieder möglichst nahe der treibenden Eisschollen zu fischen, die Fische verstecken sich unter ihnen um Schutz vor Wasservögeln zu haben.

 

Ich hoffe ich konnte Euch etwas helfen.

 

Liebe Grüße Carsten N.