Forellenfischen: Tips und Tricks Teil 1

Geschrieben von Gregor in Praxistipps am 27.04.2014 21:44

Das Forellenfischen an Forellenweihern hat sich mittlerweile auch verändert. Es gibt nun Methoden erfolgreicher den Forellen nachzustellen.

Aber erst erläutern wir mal die „klassischen Methoden“.

Angeln mit Sbirolino

Sbirolinoangelei ist ja allseits bekannt und beliebt. Dabei unterscheidet man die aktive und passive Angelei. Bei der aktiven Sbirolinoanglei wird meistens mit Berkley Power Bait oder Uncle Josh Teig gefischt oder mit künstlichen Ködern oder gar mit Bienenmaden speziell in einer L – Form auf den Haken gezogen. Dazu benutzt man einen sinkenden oder halbsinkenden Sbirolino weil der Teig selbst auftreibend ist. Die Montage ist ganz einfach. Sbirolino auf die Hauptschnur ziehen, darunter eine Gummiperle, die den Knoten schützt, dann der 3-fach Wirbel und ein Vorfach mit Haken in einer Länge ab 1,20m. Den Teig muss man auch speziell formen, dass er beim eindrehen rotiert.

Die Anwendung ist ganz leicht: Man wirft ein, lässt die ganze Montage kurz oder länger sinken, je nachdem wie flach oder tief die Forellen stehen und dreht langsam ein. Sobald ein Biss kommt kann man je nach Hakengröße direkt anschlagen oder man sollte aufhören einzuziehen und die Forelle den Köder schlucken lassen.

Für die passive Sbirolinoangelei bedarf es eines schwimmenden Sbirolino den man genau so montiert wie den sinkenden , wieder eine Gummiperle um den Knoten zu schützen , einen normalen Wirbel, Fixpiloten und ein Vorfach mit einer Länge ab 2 m. Anhand des Fixpiloten stellt man die gewünschte Tiefe ein, auf der man fischen möchte , dabei ist die maximale Tiefe die Länge des Vorfachs. Der Fixpilot dient einem als Bissanzeiger. Köder die man fischen sollte bei dieser Montage, sollten sinkend sein. Bevorzugt werden Bienenmaden und Mehlwürmer gefischt.

 

Angeln mit Rasselpose ( Tremarella mit Maracas)

Eine neue Methode ist das Rasselposenangeln auf Forellen. Die Rasselposen haben verschiedene Namen. Manche nennen diese Maracas manche Samba Posen. Im Grunde haben alle den selben Aufbau und Effekt. Die Posen sind meistens aus Styropor hergestellt mit einem hohlen Innenraum, in welchem sich kleine Kugeln befinden die bei der Köderführung aneinander schlagen und somit rasseln. Diese Rasselposen gibt es in verschiedenen Gewichten je nachdem wie groß das Gewässer ist an dem man fischt und wie weit man seine Montagen werfen möchte.

Für die Montage braucht man:  Schnurstopper, Rasselposen, Wirbel und ein Vorfach mit Haken.

Der Schnurstopper wird als erstes auf die Hauptschnur gezogen, dann kommt die Rasselpose, dann die Gummiperle für den Knotenschutz und dann der Wirbel, an dem das Vorfach angebracht wird. Die Vorfachlänge sollte so zwischen 20cm und 40cm betragen denn ansonsten bekommt man Bisse die man nicht verwerten kann, weil die Forellen die Rasselpose auch sehr gerne attackieren. Als Köder verwendet man sinkende Köder, bevorzugt natürliche Köder.

Die Anwendung ist leicht. Man sollte aber eine sehr feine Rute fischen bis maximal 16g Wurfgewicht und einer sehr feinen Spitze. Denn diese leichten Ruten vereinfachen die Köderführung. Man wirft die Montage ein lässt den Köder kurz absinken und zittert mit der Spitze damit die Rasseln Ihre Wirkung zeigen können. Die Rasselpose imitiert das Fütterungsgeräusch der Forellen mit Forelli. Wenn dann der Biss erfolgt ist lässt man die Forelle kurz abziehen und setzt dann den Anschlag. Diese Methode ist sehr effektiv.

Im nächsten Blog erläutern wir das Forellenangeln mit Satarella Blei und das Tremalleraangeln mit Glaskörpern und Glasrasseln.