Der Kiemengriff

Geschrieben von Bernhard in Praxistipps am 28.03.2013 11:54

Der Kiemengriff


Der von vielen Spinnfischern bevorzugte Kiemengriff ist eine für den Fisch sehr schonenende Methode des Landens, allerdings nicht geeignet bei zu großen Tieren.
In der Praxis steckt man den Finger durch die Kiemen in Richtung der Zunge, nah an der Haut entlang, so dass man mit dem Finger unter der Zunge landet bzw. in dem Zwischenraum.

Hier ist muss man nicht mit den Haken des eigenen Wobblers rechnen und man ist ausreichend entfernt von den oft scharfen Zähnen.
Trotzdessen, dass dies praktisch allen erfahrenen Anglern geläufig und geübt ist, passieren gerade hier oft Unfälle die schnell zu eiternden Wunden werden können. Also bitte mit der nötigen Vorsicht hier heran gehen.

Das tolle am Kiemengriff ist, der Fisch ist sicher in der Hand und lässt sich gut behandeln (Haken entfernen usw). Hier ist es aber auch wichtig darauf zu achten, dass er nicht anfängt um sich zu schlagen. Die Anzeichen hierfür muss man schlichtweg im Gefühl haben, oft kündigt sich dies aber durch eine entstehende Körperspannung des Fisches kurz vorher an.

Am besten übt man den Kiemengriff mit einem toten Hecht oder Zander, wenn denn einer verfügbar ist. Dies ist sicher und man kann sich in aller Ruhe an die Thematik heran tasten.

Viele Angler helfen sich allerdings inzwischen mit einem schnitt- und stichsicheren Landehandschuh.




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