Der Hecht unter der Lupe

Geschrieben von Bernhard in Information am 17.05.2013 01:07

Der Hecht

 

Der Hecht hat als besonders markantes Merkmal einen torpedoförmigen Körper, einen verhältnismäßig großen Kopf (ca. 25% des Gesamtkörpers), messerscharfe Zähne und eine Entenschnabel-Maul.

 

Der Hecht ist eigentlich der beliebteste Raubfisch in Deutschland, Großbritannien und dem Skandinavischen Raum. Er ist legendär im Drill und überrascht auch erfahrene Angler immer wieder aufs Neue.

 

Allerdings wissen die meisten relativ wenig über den Hecht.

 

Hier deshalb einige Fakten.

 

Der Hecht jagt hauptsächlich als Sichträuber, somit ist klares Wasser für Ihn bei der Futtersuche außerordentlich wichtig. Allerding s kann der Hecht auch über sein Seitenlinienorgan beute ordnen, nur stößt hierbei häufiger ins Leere.

Wir konnten alle beobachten, dass Freiwasser Hechte sich gerne langsam an Ihre Beute herantasten und sehr häufig sogar im Rudel jagen.

 

Der Rachen und das Maul des Hechts sind mit hunderten der genannten Messerscharfen Zähne gespickt, dies ist eine weitere Besonderheit die praktisch nur beim Hecht (unter den einheimischen Fischen) vorkommt. Diese Zähne sind derartig scharf, dass es praktisch unabdingbar ist, dem Hecht mit einem Stahlvorfach oder ähnlichem zahnsicheren Material zu befischen.

 

 

Bitte lieber Leser, vergessen Sie nicht.

 

Auch wenn die Werbung verspricht Fluorcarbon oder Hardmono könnten nicht durchgebissen werden.

Es kann immer passieren und Sie sollten auch darauf achten, dass wenn Sie diese Materialien gezielt auf Hecht verwenden mindestens eine 0,50mm Stärke fischen.


Wobei selbst dies keine Garantie gegen durchbeißen ist.

 

Dadurch, dass die Zähne alle leicht nach Innen geschränkt sind, kann der Hecht, wenn einmal gefasst, die Beute nur sehr schwierig wieder los lassen. Was uns hierbei noch nennenswert aufgefallen ist, der Hecht attackiert nahezu ausschließlich den Kopfbereich der Beute bis hin zur Rückenflosse, Schwanzbisse sind sehr selten, sogar eher ungewöhnlich.

Beim Ansitzangeln auf Hecht konnten wir einen ganz besonderen Vorteil in der Verwendung von besonders fetthaltigen Süß- und Meerwasserfischen feststellen.

Zum Beispiel als Süßwasserfisch, waren Felchen und Forellen herausragend fängig gegenüber Rotaugen, Rotfedern, Brassen und anderen Köderfischen und aus dem Salzwasserbereich waren ganz besonders gut geeignet Heringe und Makrelen.

 

Dies führen wir auf ein ausgeprägtes Riechorgan des Hechtes zurück.

 

Allerdings hierzu finden Sie in Kürze einen gesonderten Blog.