Carsten N. Über die Gewässerberichte des BSV 2013

Geschrieben von Bernhard in Gastbeiträge am 23.03.2015 16:07

Hallo Liebe Leser, wir haben heute wieder mal einen Kurzblog eines unserer privaten und anonymen Schreibern erhalten. Wir möchten diesen möglichst unverfälscht weitergeben und freuen uns natürlich über reges interesse. Dieser Beitrag soll in keinster Weise unsere Meinung darstellen oder symbolisieren.

 

Umwelt- und Gewässerwarte des BSV berichten zum Jahr 2013

Gewässeruntersuchungen:

Haben ergeben, das insbesondere die Lahn im Abschnitt Lahnstein deutlich sauberer geworden ist, nachteiliges Ergebnis für die Fischerei allerdings ist, das aufgrund des Nährstoffdefizits deutlich weniger Weiß- und Kleinfischarten vorkommen.

Bericht des Lachswartes des BSV:

Zitat: „Beim elektrischen Abfischen wurden aufgrund widriger Wasserverhältnisse keine Lachse gefangen, nur 1 Hecht, 1 Wels und Rapfen“

Um dennoch Junglachse brüten zu können mussten Lachseier angekauft werden.

Was nun zu der Frage führt, war das Lachsprogramm welches seit knapp 30 Jahren läuft und immer noch keinen nennenswerten Fortschritt erzielt hat von vornherein zum Scheitern verurteilt? Ein Grab für Millionen von Steuergeldern und zahlreiche Einschränkungen gegenüber dem Angler, sowie vielerlei anderen Naturfreunden hat es in den letzten Jahren bedeutet.  Worin liegt der Fehler? Gleichzeitig hat ein anderer Lachswart von der Saynbach Mündung behauptet es wäre möglich im Minutentakt Lachse mit der Handangel zu fangen, ist diese Einschätzung nun noch als realistisch zu betrachten? Wäre es nicht sinnvoll die Mittel für bedrohte Fischarten und Wasserlebewesen aufzuwenden, statt ein zum Scheitern verurteiltes Projekt in Form einer endlosen Sisyphusarbeit weiter zu fördern? Wann wird hier die Notbremse gezogen?

Wer entschädigt den Steuerzahler für die zahlreichen Fehlentscheidungen? Warum bezieht keiner der Fischereiverbände hier eine klare Position für den zu vertretenden Sportfischer?

 

LG Carsten N.

 

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