Auftreibende Grundmontage verführt vorsichtige Forellen

Geschrieben von Bernhard in Praxistipps am 19.08.2013 18:28

Auftreibende Grundmontage verführt vorsichtige Forellen

 

Auftreibend angebotene Köder sind entgegen der häufigen Meinung nicht nur im Winter sondern eigentlich ganzjährig immer wieder äußerst erfolgreich. Besonders wenn die Forellen nur zögernd den Köder nehmen. Zudem ist es uns hiermit möglich die Standtiefe der Forellen sehr schnell und einfach zu ermitteln.

Die Montage gestaltet sich denkbar simpel, einen Bodentaster oder extrem leichtes Blei (am besten unter 20g) auf die Hauptschnur, Gummiperle, Wirbel und langes Vorfach mit gestopptem Laufblei.

Durch das mit Gummistoppern gestoppte Laufblei kann man die Auftriebshöhe jederzeit verändern ohne neu montieren zu müssen oder das Vorfach zu wechseln. Zudem verursacht es keine Schnurschäden wie etwa ein Klemmschrot und wir können viel dünnere Vorfächer völlig sicher verwenden.

Auswerfen und Rute ähnlich wie beim Feedern mit einem 90° Winkel zur Schnur ablegen und aufmerksam beobachten. In der Regel kommen die Bisse knallhart und schnell. Deshalb ist auch hier eine gewisse Aktivität gefragt. Stellen sich nicht innerhalb von ca. 5-10 Minuten Bisse ein, muss etwas geändert werden.

Eine andere Stelle anwerfen, oder den Auftriebsabstand verändern.

Besonders wichtig ist es eigentlich noch bei vorsichtigen Fischen mit einer gut funktionierenden Freilaufrolle zu angeln oder einfach den Bügel offen zu lassen, insofern es möglich ist je nach Wasserbewegung vor Ort.

 

Die Erfahrung hat gezeigt, dass hierfür am besten Pickerruten geeignet sind oder extrem feine Spinnruten wie die DropShot Serien von der Firma Sportex.


Als Köder verwenden wir am häufigsten Maden oder Bienenmaden, allerdings ist hier auch ein schlichtes Maiskorn oft nicht zu unterschätzen.


Tackleübersicht

 

·         Weiche Rute

·         Bodentaster

·         Gummiperlen

·         Vorfächer

 

Rutenempfehlungen:

 

Rollenempfehlung:

 

Kleinteil Empfehlungen: